Accuphase DP-700
Referenzklasse
135 Punkte
Community-Bewertung:
–
Nicht mehr und nicht weniger: Accuphase will den besten CD-Player bauen.
Im Accuphase DP-700 arbeitet genau das gleiche Laufwerk wie im größeren Bruder Accuphase DP-800– nichts da mit Sparversion, der Rotstift blieb in der Schublade. Und ein Blick auf das weitere Schaltungskonzept sowie die das Ganze realisierenden Bausteine lässt schnell einen klaren Schluss zu: Im Prinzip haben die Accuphase-Ingenieure sämtliche Zutaten der großen Kombination in ein schmuckes Gehäuse verpflanzt.
Keine Kompromisse
SACD-Fans wird freuen, dass auch im DP-700 DSD-Signale optimal aufbereitet werden: Sie durchlaufen zunächst einen Upsampler, der sie an acht Digital/Analogwandler pro Kanal minimal zeitversetzt weiterreicht. Diese überaus raffinierte Schaltung simuliert ein digitales Tiefpassfilter – das ist übrigens obligatorisch in jedem SACD-Player. Allerdings baut es kein anderer Hersteller so aufwendig wie Accuphase.
PCM-Signale, die von der CD kommen, bereitet der DP-700 zwar ohne diesen luxuriösen Umweg auf, aber bestimmt nicht weniger konsequent. Die Summe aller Teile bestimmt die Qualität: Man betrachte nur die feinen D/A-Wandler-Platinen aus Teflon mit niedrigster DiÂelektrizitätskonstante sowie deren Âdurchweg edle Bestückung. Zur guten Performance gehört sicher auch die Ârobuste Mechanik der Komponente, die auf effiziente Resonanzarmut getrimmt wurde. Vom Kopf bis zu den Füßen. Letztere fertigt Accuphase aus Gusseisen mit einem hohen Anteil von Kohlenstoff – einem Material, dem beste Dämpfungseigenschaften nachgesagt werden.
Foto: H.HärleOptische, koaxiale und HS-Schnittstellen erlaubeen den Betrieb weiterer Digitalgeräte
Was sich mit dem ersten Check schon wie selbstverständlich andeutete, verstärkte sich in den ausführlichen Testläufen: Jede CD klingt mit dem DP-700 anders als bisher gewohnt. Es öffnen sich ÂFenster, die einen weit tieferen Einblick in die Entstehung des Tonträgers erlauben: Den Raum der Aufnahmestätte hören Sie Âauthentischer, Sie lernen spielerisch, wie unterschiedlich Mischpulte und Mikrofone klingen können – und Sie lernen die Menschen, die Musik machen und aufzeichnen, einfach besser kennen.
Joachim Pfeiffer
07.12.2007
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