plus Gehaltvoll klingender Vollverstärker mit High-Bias-Umschaltung
plus Spartanische Ausstattung

Oberklasse
75 Punkte

Community-Bewertung:

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Die Black-Line-Serie von Advance Acoustic macht ihrem Namen alle Ehre und hüllt sich komplett in Schwarz. Die eckigen, maskulin wirkenden Geräte wiegen gemeinsam 12 Kilogramm und präsentieren eine zweiteilige Metallfront. Verarbeitung und Anfassqualität fallen ordentlich aus, doch an die edle, hervorragend verarbeitete Kombi von Denon kommen sie nicht ganz ran.



Die Vorderseite des MAP 101 ziert ein kleines Display, welches die Lautstärke anzeigt. Auch bietet der Verstärker dank Vorverstärker-Ausgang und Main-Eingang, die normalerweise mit vergoldeten Metallbrücken verbunden sind, die Möglichkeit, etwa einen Equalizer in den Signalweg einzuschleifen – oder einen aktiven Subwoofer mit Hochpassfilter. Der könnte beiden Endstufen die schwere Tiefbass-Arbeit abnehmen. Ein weiteres Highlight: Der kleine High-Bias-Schalter auf der Rückseite versetzt den Verstärker in so genannten Class-A-Betrieb. Dabei fließt ein höherer Ruhestrom durch die End-Transistoren, was den Klirr geringer halten soll. Dafür sinkt die Leistung auf rund zehn Watt pro Kanal.

Im Hörvergleich der Verstärker bot sich den Testern ein positives Bild. Der MAP 101 von Advance Acoustic spielte homogen, fein und ließ keinerlei Härte zu. Vor allem im Class-A-Betrieb gerieten die Instrumente noch dreidimensionaler und plastischer. In Katie Meluas sanft fließender Hymne „Shy Boy“ spielte der Franzose entspannt und zeigte keinerlei tonale Schwäche, dabei war die Stimme warm und natürlich.

Doch wie spielen die Geräte der Hersteller im Zweierteam auf? Die Kette von Advance Acoustic musizierte grundtonstark ohne jegliche Härte und klang mit jeder Art von Musik erstaunlich homogen und fein. In Gesangspassagen blieben die S-Laute seidig und angenehm. Leider erweckten die Geräte mit flotteren Stücken stellenweise den Eindruck, dass sie sich ein wenig anstrengen mussten, um dem Tempo zu folgen.

Sedin Mujic
27.10.2009

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